Gemüsewok mit Lupinenschrot – eiweißreich, vegan, vielseitig & schnell

Lupinenschrot – auch Lupinen-Chrunchy genannt – ist ein genialer Reisersatz. Eiweißreich, kohlenhydratarm und relativ neutral im Geschmack, nimmt er das Aroma der Gewürze wunderbar auf und macht jedes Gericht sättigend und vollwertig.

Das Geniale daran: Ich koche immer gleich mehr und bewahre den Rest im Kühlschrank auf – so habe ich für die nächsten Tage immer eine schnelle Basis für ein leckeres Gericht griffbereit. Dieser Gemüsewok ist dabei eines meiner liebsten Rezepte – mit dem Gemüse, das gerade Saison hat und den orientalischen Gewürzen ein echter Genuss.

Wichtig: Auf gute Qualität achten – bitterer Lupinenschrot durch trockene Sommer ist leider keine Seltenheit. Wenn er bitter schmeckt, unbedingt reklamieren und einen anderen Lieferanten suchen.

Gemüsewok mit Lupinenschrot – eiweißreich, vegan, vielseitig & schnell

Lupinenschrot als wunderbarer Reisersatz – eiweißreich, kohlenhydratarm, vegan und neutral im Geschmack. Mit buntem Saisongemüse, Knoblauch, Ingwer und orientalischem Curry in nur 20 Minuten fertig. Ein echtes Allroundgericht das sich immer wieder abwandeln lässt.
Portionen: 2

Zutaten
  

Für den Lupinenschrot:
Für den Wok:

Method
 

Lupinenschrot kochen:
  1. Lupinenschrot mit Wasser in einem Topf erhitzen.
  2. Zugedeckt kochen bis das Wasser vollständig aufgesaugt wurde – ca. 20–40 Minuten.
  3. Nach dem Kochen den Lupinenschrot in ein Sieb geben und kurz mit kaltem Wasser abspülen.
  4. Tipp: Gleich mehr kochen – hält sich 4 Tage im Kühlschrank!
Gemüsewok:
  1. Kokosöl im Wok erhitzen.
  2. Knoblauch und Ingwer dazugeben und kurz anschwitzen.
  3. Zuerst das härtere Gemüse dazugeben (z. B. Kohlrabi, Karotten) und kurz braten.
  4. Dann das weichere Gemüse dazugeben (z. B. Paprika, Tomaten, Pilze) und weiterbraten, so dass das Gemüse noch knackig ist.
  5. Gekochten Lupinenschrot dazugeben und mit Curry oriental, Garam Masala, Chili, Sojasauce und Salz abschmecken.
  6. Mandelmus unterrühren und je nach Bedarf etwas Wasser dazugeben bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist.
  7. Mit frischer Kapuzinerkresse oder klein geschnittenen Jungzwiebeln bestreuen und sofort servieren.

Notizen

Lupinenschrot gleich in größerer Menge kochen – er hält sich bis zu 4 Tagen im Kühlschrank und ist so jederzeit griffbereit.
Das Gemüse lässt sich je nach Saison und Vorrat wunderbar variieren – auch kleine Gemüsereste eignen sich hervorragend.
Hartes Gemüse immer zuerst in den Wok geben, weiches Gemüse erst später – so bleibt alles schön knackig.
Wichtiger Qualitätshinweis: Auf gute Lupinenschrot-Qualität achten – bitterer Schrot ist ungenießbar und leider durch trockene Sommer immer häufiger.
Lupinenschrot und Lupinen-Chrunchy sind dasselbe Produkt – je nach Hersteller unterschiedlich benannt, es gibt auch noch weitere Namen für diesen wunderbaren „Reisersatz“. – Ich verwende seit Jahren am liebsten den Lupinenschrot von Piowald.

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